Die 5 häufigsten Fehler, die Männer beim Trainieren machen

1. Zu wenig Abwechslung

Die Leistung stagniere nicht, OBWOHL, sondern WEIL Du immer gleich trainierst.
Durch eintöniges Training verlierst Du nicht nur schnell die Motivation, sondern nennenswerte Fortschritte bleiben aus. Die Muskeln und auch das Herzkreislaufsystem gewöhnen sich an die Belastungen und werden kaum noch gefordert. Daher sollte man im Abstand von sechs bis acht Wochen neue Trainingsreize setzen. Das können neue Übungen, ein veränderter Trainingsablauf oder eine Anpassung des Pensums sein. Das Geheimnis, um also sichtbare bzw. spürbare Erfolge zu erzielen, ist: Regelmäßige Variation des Trainings.

2. Du trainierst zu oft

Viel hilft leider nicht immer viel. Dein Trainingserfolg ist abhängig von der richtigen Dosierung aus Be- und Entlastung, denn unsere Muskeln wachsen nicht etwa während der Übung, sondern in den darauf folgenden Tagen. Nach intensiven Einheiten solltest Du mindestens 48 Stunden Pause machen. Fortgeschrittene Kraftsportler können auch Ihr Trainingsprogramm splitten, um öfter trainieren zu können.

3. Du trainierst mit zu viel Gewicht

Aus falschem Ehrgeiz wird immer gleich ein hohes Gewicht aufgelegt. Schließlich ist man beim Training ja nicht unbeobachtet und muss zeigen, wo der Hammer hängt. Schwere Lasten sollte man aber erst heben, wenn man die Technik einwandfrei beherrscht. Ansonsten läuft man schnell Gefahr, dass sich unsaubere Bewegungsabläufe einschleifen und man sich überlastet. Technik kommt vor Gewicht.

4. Du trainierst nur an Maschinen

Vermutlich messen viele Mitglieder die Qualität ihres Fitnessclubs vor allem an den verfügbaren Hightech-Geräten. Dabei sind die meisten Fitnessgeräte nicht mal sinnvoll für einen ambitionierten Athleten. Die geführten Bewegungen an den Geräten trainieren unsere Muskeln nämlich meist isoliert und ohne Zusammenhang zu tatsächlichen Alltagsbewegungen.

Stattdessen solltest Du öfter mal einen Abstecher in den Freihantelbereich machen und komplexe Bewegungen ausführen. Dabei verbrennst Du nicht nur mehr Kalorien, Du kräftigst auch gleich Deine Tiefenmuskeln. Lass Dir die Übungen aber vorher von einem fachkundigen Trainer zeigen.

5. Fehlende Periodisierung

Das ist die Einteilung deines Trainings in gewisse Makro- und Mikrozyklen. Du kennst sicherlich so etwas wie „Tagesform“- manchmal läuft es gut, manchmal weniger gut. Dein Körper kann nicht all-year-long auf höchstem Niveau performen.

Um Spitzenleistung zu bringen, arbeiten die Profis mit Periodisierung, d.h. das das eigene Training im Jahresverlauf in mehrere Teile gestückelt und mit bestimmten Teilzielen in Verbindung gebracht wird. So trainiert man z.B. 2-3 Monate im Kraft-Ausdauerbereich, 3 Monate im Hypertrophie-Bereich, 2-3 Monate im Kraftbereich und schließt das Ganze mit einer 2-wöchigen Deload-Phase ab, nur um wiederum in eine neue Runde zu starten.

Es verhindert, dass der Körper sich zu sehr an einen bestimmten Reiz gewohnt und in Stagnation verfällt. Dies ist der Grund, weshalb es die Empfehlung gibt, nach 3-6 Monaten den Trainingsplan zu wechseln um einen neuen „Reiz“ zu setzen.